Nachtwächter-Tour durch Kassel
Historische Themenführung bei Kerzenschein über das Leben und den Beruf des Kasseler Nachtwächters

Hört, Ihr Leut', und lasst euch sagen!
Kennst du schon die geheimnisvollen Kasseler Unterwelten? Hast du schon die Türme der ehemaligen Stadtbefestigung bewundert? Weißt du, warum Kassel einst als „Hauptstadt der Hexenprozesse“ galt? Nein? – Dann komm mit auf die abendliche Tour mit dem Kasseler Nachtwächter! Lerne auf dieser unterhaltsamen Führung düstere Legenden und faszinierende Geschichten kennen – spannend, atmosphärisch und voller Überraschungen. Entdecke vergessene Gassen, alte Gewölbe und erfahre, was es mit der berüchtigten „Totenlaterne“ auf sich hat. Wusstest du, dass Kassel 1943 fast vollständig zerstört wurde? Oder kennst du die Sage vom Spuk im Druselturm? Komm mit auf eine Zeitreise durch die dunklen Kapitel der Stadtgeschichte!

Öffentliche Führungen
Diese Tour findet als öffentliche Führung regelmäßig statt und kann ab einer Person gebucht werden (Tickets ab 11,90 EUR).
private Führungen
Gerne bieten wir Dir diese Tour auch als private Führung exklusiv an Deinem Wunschtermin an (ab 229,- EUR).
Schulklassen
Gerne bieten wir Dir diese Führung auch altersgerecht für Schulklassen oder andere Kinder- und Jugendgruppen an (ab 229,- EUR).
Wann und wo?
Hier findest Du die nächsten Termine für unsere öffentlichen
Führungen -
Nachtwächter-Tour durch Kassel

Der letzte macht die Tür zu!
Der Zwehrenturm, auch Zwehrener Turm genannt, ist ein Überbleibsel der ehemaligen Stadtbefestigung Kassels, die zwischen 1767 und 1774 abgetragen wurde. Im Jahr 1330 im gotischen Stil erbaut, diente der Turm lange Zeit auch als Stadttor in Richtung Frankfurt.
Zu den Aufgaben der Nachtwächter gehörte es ursprünglich auch, die ordnungsgemäße Verschließung der Stadttore in Kassel zu überprüfen. Dies war besonders wichtig, denn vor der Stadtmauer lauerten oft Diebe und Wegelagerer. Zu Überprüfen galt es neben dem Tor im Zwehrenturm am heutigen Fridericianum auch das Wehlheider Tor, welches man später durch das Königstor ersetzte, das Auetor am Friedrichsplatz, das Frankfurter Tor vor dem Weinberg sowie das Kölnische und das Leipziger Tor vor der Kasseler Unterneustadt. Doch was hat es mit dem sogenannten „Wilhelmshöher Tor“ am Brüder-Grimm-Platz auf sich und warum wurde der Wachposten nie in Betrieb genommen? Das erfährst Du auf unserer Nachtwächter-Tour!
Von der einst so imposanten und wehrhaften Stadtbefestigung sind heute nur wenige Überreste erhalten geblieben. Der Druselturm ist als einziger Turm aus der mittelalterlichen Stadtbefestigung im Mauerwerk völlig intakt. Er wurde 1415 erbaut und erhielt seinen Namen von der neben ihm befindlichen „Druselpforte“, durch die das für die Stadt lebenswichtige Druselwasser einfloss.