Nachtwächter-Tour durch Bremen
Historische Themenführung bei Kerzenschein über das Leben und den Beruf des Kasseler Nachtwächters

Hört, Ihr Leut', und lasst euch sagen!
Dieser Rundgang im Laternenschein führt Dich vorbei an geschichtsträchtigen Bürgerhäusern, durch dunkle Gassen bis hin zu geheimnisvollen Mauern, hinter denen sich Absonderliches zugetragen haben soll! Der Nachtwächter sorgte in der frühen Neuzeit für Sicherheit und Ordnung – erlebe aus erster Hand, wie das Leben damals aussah und tauche ein in das Bremen Deiner Vergangenheit. Mit dem Ordnungshüter erkundest Du die Stadt bei Nacht, nur erhellt von Laternen und Kerzenschimmer. Ein Rundgang, der Geschichte lebendig werden lässt! Begleite den Nachtwächter auf seiner spannenden Patrouille durch die Bremer Altstadt und tauche ein in eine längst vergangene Zeit – spannend, kurzweilig und mit besonderer Atmosphäre!
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Öffentliche Führungen
Diese Tour findet als öffentliche Führung regelmäßig statt und kann ab einer Person gebucht werden (Tickets ab 11,90 EUR).
private Führungen
Gerne bieten wir Dir diese Tour auch als private Führung exklusiv an Deinem Wunschtermin an (ab 229,- EUR).
Schulklassen
Gerne bieten wir Dir diese Führung auch altersgerecht für Schulklassen oder andere Kinder- und Jugendgruppen an (ab 229,- EUR).
Wann und wo?
Hier findest Du die nächsten Termine für unsere öffentlichen
Führungen -
Nachtwächter-Tour durch Bremen

Von Schlachtschreibern und Tonnenträgern
Die Schlachte war über 600 Jahre lang der Hafen Bremens. 1250 wurde sie erstmals als „slait“ erwähnt, aus dem Mittelniederdeutschen von „eingeschlagenen Pfählen“. Seit dieser Zeit wurde das Weserufer zum Hafen ausgebaut, da der alte Balgehafen am Markt von größeren Schiffen nicht länger angelaufen werden konnte. Der Hafen zog sich über 400 Meter Länge von der Martinikirche bis zum Fangturm. Über die Schlachtpforten sorgten Gassen für die Anbindung des außerhalb der Stadtmauer gelegenen Hafens an die Stadt. Von ehemals zehn Schlachtgängen existieren heute noch sieben.
Zu den Aufgaben der Nachtwächter gehörte es ursprünglich auch diese Schlachtgänge und das belebte Hafenviertel zu kontrollieren. Dies war besonders wichtig, denn an der Schlachte lagen nicht selten auch Diebe und Piraten vor Anker. Dazu kamen etliche Langfinger und Gauner unter den zahllosen Hafenarbeiter, egal ob Kranmeister, Korn- oder Tonnenträger, Karrenschieber und andere Fuhrleute. Im 17. und 18. Jahrhundert arbeiteten schließlich an die 300 Personen im Schlachtehafen!
Zu Überprüfen galt es neben der Schlachte selbst auch die vielen Zufahrten und Verbindungsgassen direkt zum Markt. Hier wurde besonders in der Nacht viel Schwarzhandel und Schmuggel betrieben, was der Nachtwächter natürlich zu unterbinden hatte. Besonders oft geschah dies an der zweiten Schlachtpforte. Doch wie kam die sogenannte „Böttcherstraße“ zu ihren Namen? Das erfährst Du auf unserer Nachtwächter-Tour!